Über Softball

Slowpitch-Softball ist eine Variante von Baseball und eine der beliebtesten Breitensportarten in den USA. Im Gegensatz zum traditionell männerdominierten Baseball wird Slowpitch-Softball von gemischten Teams gespielt.

Grundregeln

Zwei Teams mit jeweils zehn Spielern stehen sich gegenüber. Eine Mannschaft spielt im Feld (Defense) und versucht Punkte der Gegner zu verhindern, die andere ist am Schlag (Offense) und kann die Punkte erzielen. Hat die Defense-Mannschaft es geschafft, drei der Gegner „out“ zu machen, wird gewechselt, d. h. die Defense geht jetzt an den Schlag und die Offense-Mannschaft muss ins Feld. Ein Spiel besteht normalerweise aus sieben solcher Durchgänge (Innings).

Softball in Deutschland

In Deutschland werden nur für Frauen Fastpitch-Softball-Ligen offiziell von den Verbänden organisiert. Die höchste deutsche Spielklasse ist die Bundesliga, die in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt ist.
Weitere Ligen, wie z. B. eine deutsche Hochschulliga, sind meist unabhängig von den Verbänden und organisieren sich selbst. Des Weiteren bieten die einzelnen Verbände diverse Mixed-Ligen.
Slowpitch-Softball wird in Deutschland meist unabhängig von Verbänden gespielt. Ambitionierte Freizeitmannschaften messen sich in regelmäßigen Turnieren und Ligen wie der Rhein-Main-Liga. Es gibt allerdings Bestrebungen, auch Slowpitch-Softball unter die Decke der Verbände zu bringen. So fanden 2011 zum ersten Mal offizielle, vom DBV anerkannte, deutsche Meisterschaften in der Disziplin statt, die von BéBé's Kidz, einer in Deutschland lebenden US-amerikanischen Auswahlmannschaft, gewonnen wurde.

 

(Quelle: www.wikipedia.de)